Verweildauersteuerung von der Fachabteilung bis zur einzelnen DRG.
Der VWD-Mittelwert des Hauses sagt wenig. Steuerbar wird Verweildauer erst je Fachabteilung, je DRG und je ICD – mit Katalogvergleich und Ausreißerblick.
Was VWD-Performance zeigt
VWD vs. Katalog
Tatsächliche Verweildauer gegen mittlere Katalog-VWD – je DRG, gewichtet, im Zeitverlauf.
Fachabteilung → DRG → ICD
Globale Filter über alle Dimensionen: Jede Ansicht folgt der gewählten Abteilung, DRG oder Diagnose.
Lang- & Kurzlieger
Ober- und untere Grenzverweildauer: Wo entstehen Abschläge, wo liegt ungenutztes Potenzial?
Bettentage & Erlöswirkung
Was ein VWD-Tag je Fachabteilung bedeutet – in Bettentagen und in Euro.
Zusammenspiel mit Auslastung
VWD-Steuerung im Kontext von Belegung und Fallzahl – nicht isoliert betrachtet.
PEPP & Hybrid sauber getrennt
Psychiatrische und Hybrid-DRG-Fälle werden korrekt abgegrenzt statt die Kennzahlen zu verzerren.
Verweildauersteuerung: Kennzahlenlogik im Detail
Verweildauer-Analyse im Krankenhaus scheitert oft am falschen Aggregationsniveau: Der VWD-Mittelwert des gesamten Hauses ist eine Kennzahl, mit der niemand in der Fachabteilung etwas anfangen kann. Steuerbar wird die Verweildauer erst, wenn sie je Fachabteilung, je DRG und je ICD-Diagnose aufgeschlüsselt wird – und wenn die mittlere Katalog-Verweildauer als Referenzwert direkt danebensteht, statt nur als Fußnote im Jahresbericht zu erscheinen.
Medizincontrolling für Krankenhäuser braucht dafür eine globale Filterlogik: Wählt eine Abteilungsleitung ihre Fachabteilung, sollen alle Ansichten – Verweildauer, Ausreißeranalyse, Bettentage – automatisch auf diesen Ausschnitt reagieren, statt für jede Frage eine neue Auswertung anfordern zu müssen. Besonders wichtig ist die Abgrenzung von Lang- und Kurzliegern: Ober- und untere Grenzverweildauer zeigen, wo Abschläge entstehen und wo ungenutztes Erlöspotenzial liegt – und PEPP- sowie Hybrid-DRG-Fälle müssen sauber getrennt werden, damit sie die G-DRG-Kennzahlen nicht verzerren.
VWD-Performance übersetzt diese Verweildauersteuerung in ein Dashboard für Abteilungsgespräche und Leitungsebene – als Ergänzung zum bestehenden Medizincontrolling-Tool, nicht als Ersatz, und mit fast zwei Jahrzehnten Krankenhaus-Controlling-Erfahrung als fachlicher Grundlage.
Häufige Fragen
Welche Daten werden benötigt?
§21-Datensatz bzw. KIS-Exporte mit Fall-, ICD- und DRG-Informationen – das übliche Material der Medizincontrolling-Abteilung.
Ersetzt das unser Medizincontrolling-Tool?
Nein, es ergänzt: Der Fokus liegt auf schneller, filterbarer Steuerungssicht für Leitungsebene und Abteilungsgespräche.
Gibt es eine Live-Demo?
Die VWD-Demo stellen wir auf Anfrage bereit – aufgrund der Dateigröße als Direktlink oder Datei.
Was bedeutet Grenzverweildauer konkret?
Die obere Grenzverweildauer markiert den Punkt, ab dem ein Fall zum Langlieger mit Abschlägen wird; die untere Grenzverweildauer den Punkt, unter dem ein Kurzliegerabschlag greift – beides zusammen bildet den wirtschaftlich relevanten Korridor je DRG.
Was kostet ein Verweildauer-Dashboard für Krankenhäuser?
Der Rahmen hängt von Anzahl der Fachabteilungen und Datentiefe ab – Details auf unserer Seite „Preise & Ablauf".
Wie viele Bettentage stecken in Ihrer VWD-Abweichung?
Im Erstgespräch rechnen wir es gemeinsam an Ihren Daten durch.